Bei seiner Überlandreise von Europa nach Indien im Herbst 1971 geriet Luke Powell in die Wirren des Bürgerkriegs zwischen Indien und Pakistan, und so entschied er sich, den Winter im benachbarten Afghanistan zu verbringen. Die atemberaubende Schönheit dieses zentralasiatischen Landes mit seinen malerischen Hügeln und Dörfern sowie einer Bevölkerung, die sich zu einem großen Teil selbst versorgt und nachhaltig zu produzieren weiß, faszinierten den jungen Fotografen. Bis 1978 kehrte er jedes Jahr zurück. Anfang 2000 fotografierte er auf Einladung der Taliban in Afghanistan, von Mitte 2000 bis 2003 im Auftrag des Minenräumungsprogramms der Vereinten Nationen.

In berückend schönen Landschaftsfotografien, die mit ihren zarten blau-grünen Farben an Aquarelle erinnern, zeigt uns Afghan Gold das ursprüngliche Afghanistan. Im Textband zum vorliegenden Buch macht sich Powell zum Fürsprecher einer im Grunde friedliebenden Gesellschaft, die sich seit über drei Jahrzehnten im Krieg befindet. Die Aufnahmen und Ereignisse werden in einem ungewöhnlich breiten historischen Kontext präsentiert, der über die Berichterstattung der aktuellen Medien weit hinausgeht.

Reviews:

NZZ am Sonntag:
"Der 1946 in North Dakota geborene Fotograf (Luke Powell) bereiste das Land über 30 Jahre hinweg. Seine wunderbar unangestrengten, stillen Aufnahmen zeigen Menschen im Einklang mit sich und ihrer Umgebung und wie der Krieg ihr Leben zerstört hat." Gerhard Mack

www.suedasien.info


224 + 48 Seiten

Fester Einband / Leineneinband im Schuber
42 x 31 cm

Englisch

ISBN 978-3-86930-648-3
1. Auflage 11/2013

€ 98.00 inkl. MwSt.
Kostenloser Versand

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserer Erklärung zum Datenschutz