San Francisco 1967: Die Hippiebewegung strebt mit dem »Summer of Love« ihrem Höhepunkt entgegen. Diese Bewegung war aber weit mehr als die Klischees darüber vermuten lassen – sie verstand sich als konkrete Gegenkultur zur extrem konservativen, konsumorientierten und prüden Gesellschaft, wie sie sich in den 1950er und 1960er Jahren in den USA etabliert hatte. All das spielte sich zudem vor dem Hintergrund schwerer Rassenunruhen und des Vietnamkriegs ab. Die Hippies suchten nach neuen Möglichkeiten des Zusammenlebens und fanden in verschiedenen Bereichen eigene, neue und kreative Lösungen. Mode und Musik wurden zu den auffälligsten äußeren Kennzeichen, nicht zuletzt vermittelt durch die psychedelischen Plakate. Diese entstanden aber nicht nur für Konzerte, sondern begleiteten auch andere Ereignisse wie das »Human Be-In«, ein Happening im Januar 1967 in San Francisco, und zahlreiche Themen wie Selbsthilfe, Soziales, Krieg und Frieden, Marihuana, Business, Theater und Aktionen der Aktivistengruppe der »Diggers«. Der Katalog zeigt, wie vielfältig das Betätigungsfeld der Hippies war und wie Plakate hier zum Einsatz kamen. Die zugehörige Ausstellung ist die bisher größte Plakatausstellung des psychedelischen Plakats in Europa.

Ausstellung

9. Juni bis 3. September 2017 im Museum Folkwang


Herausgegeben von Museum Folkwang

176 Seiten, 230 Abbildungen

Broschur
20.5 x 26.5 cm

Deutsch

ISBN 978-3-95829-367-0
1. Auflage 06/2017

Vergriffen

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