Günter Grass hat ein besonderes Verhältnis zu seinen Übersetzern. Er achtet und fördert ihre Arbeit, ist mit vielen von ihnen befreundet. Nach Erscheinen seines Romans Der Butt lud Grass 1978 erstmals alle seine Übersetzer zu gemeinsamer Arbeit ein. Sie konnten Fragen zum Text stellen und mit ihm und ihren Übersetzerkollegen besondere Probleme beim Übersetzen des Romans in ihre Sprache diskutieren. Diese Treffen sind seither zu einer festen Einrichtung geworden. Nach Erscheinen der Novelle Im Krebsgang kamen Übersetzer aus über zwanzig Ländern zum Autor nach Lübeck. In diesem Buch erzählen Übersetzer aus aller Welt von ihren Begegnungen mit Grass und ihrer Arbeit an seinem Werk. In Werkstattberichten geben sie Einblick nicht nur in Glanz und Elend der übersetzerischen Arbeit, sondern auch in Eigenarten und Besonderheiten ihrer Sprachen und die damit verbundenen Schwierigkeiten beim Übersetzen der Bücher von Günter Grass. Sie zeigen, wie unterschiedliche und wechselnde politische Hintergründe die Veröffentlichung und Verbreitung der Bücher von Grass in ihren Ländern beeinflußt haben. Berichte von Zaungästen über die längst berühmten Treffen runden den Band ab.


Vorwort von Per Øhrgaard
Herausgegeben von Helmut Frielinghaus

176 Seiten

Paperback / softback / Paperback
11.5 x 18 cm

Deutsch

ISBN 978-3-88243-847-5
1. Auflage 09/2002

Vergriffen

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