Johnny hat einen gewaltigen Sumoringer getöpfert und seine Mitschülerin Lily hat sich verliebt – zuerst in den Sumoringer, dann in Johnny. Als die beiden nach einer Party morgens unter dem Küchentisch in einer Sektlache erwachen, hat Johnny eine Socke um den Kopf gebunden und kann sich an nichts mehr erinnern. Doch ihre gemeinsame Geschichte nimmt ihren Lauf. Die Geschichte von Lily, die nicht weinen, sich aber vor Lachen fast ums Leben bringen kann. Und von Johnny, dem Melancholiker, der nicht lachen kann, obwohl er Witze liebt.

Mehr als zwölf Jahre später, mitten in der Nacht: Den Haken eines Baukrans im Bund der Jeans eingehängt, schwingt Lily hoch in der Luft sachte vor und zurück. Johnny sitzt oben auf dem kalten Metall des Krans und sieht seiner Freundin dabei zu, wie sie sich – am ungewöhnlichsten Ort, der ihm einfallen würde – selbst befriedigt. Fassungslos, dass er dazu Ja gesagt hat, versucht er sich zu erinnern, wie sie an diesen Punkt gelangt sind: Lily steckte fest in ihrer Karriere als Ärztin, verlor sich nach Feierabend einsam in erotischen Spielen. Und Johnny kam sich mehr denn je wie ein gescheiterter Künstler vor. Als Lily sich selbst einen Hirntumor diagnostizierte und sich gegen eine Behandlung entschloss, fanden sie wieder zueinander und entdeckten auf Teufel komm raus eine ganz neue Art von Lust, die aus Lilys zunehmend gefahrvollen Fantasien erwuchs … Weiter aber kommt Johnny nicht, denn unten vom Kranhaken ertönt plötzlich der Riss durchs Lilys Jeans.

Die Liebe der Skelette ist eine poetische Großstadtromanze, die unter die Haut geht: anrührend, verstörend und von unwiderstehlichem Witz.


464 Seiten

Leineneinband
12.6 x 20.8 cm

Deutsch

ISBN 978-3-95829-519-3
1. Auflage 11/2018

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