Nach dem triumphalen Sieg des Kapitalismus über den Kommunismus – was kann uns Marx noch sagen? In einer Zeit hilfloser Ethikkommissionen und übermächtiger Wirtschaftsinteressen – was kann uns Kants kategorischer Imperativ bedeuten? Niemand hat sich in der Geschichte der politischen Philosophie so intensiv mit den Bedingungen unseres Wissens und Handelns, mit dem gesellschaftlichen Sein beschäftigt wie Karl Marx. Niemand hat so intensiv über moralische Gesetzgebung, über die Frage "Was soll ich tun?" nachgedacht wie Immanuel Kant. Die Auseinandersetzung mit Marx und Kant, mit der Dialektik von Sein und Sollen steht seit vierzig Jahren im Mittelpunkt der philosophischen Überlegungen von Oskar Negt. So nutzte er seine Abschiedsvorlesung im Juli 2002, die er hier in ausgearbeiteter Form vorlegt, zu einem Plädoyer für eine Renaissance ihres Denkens. Das Epochengespräch von Kant und Marx verdeutlicht, wie sehr Kritik und Selbstkritik ein produktives Medium der Weltbetrachtung und der Friedenssicherung sein können, wieviel wir gewinnen, wenn wir Kant und Marx zu unseren Zeitgenossen machen.


112 Seiten

Fester Einband / gebunden
12.5 x 20.5 cm

Deutsch

ISBN 978-3-88243-897-0
1. Auflage 04/2003

Vergriffen

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