Anthony Wilson

Anthony Wilson, geboren 1968 in Los Angeles, ist für ein Gesamtwerk bekannt, das sich fließend über Genregrenzen hinwegsetzt. Sein musikalischer Stammbaum—als Sohn des legendären Jazztrompeters und Bandleaders Gerald Wilson—hatte großen Einfluß auf seinen eigenen kreativen Weg, seine Kompositionen, instrumentale Zusammenstellungen, und die breitgefächerte Diskografie aus zwölf Alben, die daraus hervorgegangen sind. Sein erstes Album, Anthony Wilson (1997), spielte er mit einer 9-köpfigen “kleine Big Band” ein und erhielt dafür eine Grammynominierung in der “Best Large Ensemble Jazz” Kategorie. Mit Frogtown (2016), einer Reise in, durch und über verschiedene Genres hinaus erfuhr Wilson einen Wen- depunkt als Komponist und machte sein Debut als Sänger. Der bekannte Produzent Mike Elizondo half ihm dabei, diese Kollektion von vielschichtigen, intimen musikalischen Geschichten und Portraits umzusetzen. Frogtown dient als Vorgabe für Wilsons neuestes Album, Songs and Photographs (2018), in welchem ein Dialog zwischen der Essenz seiner Musik mit seiner 35mm Farbfotografie ersteht. Das Werk entsteht aus zwei miteinander verwobenen Klang- und Bilderpfaden, die zunehmend eine ergänzende Rolle in Wilsons kreativem Arbeitsprozess spielen. 1995 wurde Anthony Wilson mit dem Thelonious Monk Institute International Composer’s Prize ausgezeichnet. Zudem erhielt er Aufträge von Jazz at Lincoln Center, der Los Angeles Philharmonic Association, der International Association of Jazz Education, und des Henry Mancini Institutes. 2018 wurde er zum MacDowell Colony Fellow auserwählt.

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