"Er kann so schlicht wie tief erzählen, ohne jeden Rechtfertigungsdruck gegenüber gestrigen und gegenwärtigen Meinungsmaschen, fällt klare Urteile, ohne abzuurteilen." Friedrich Schorlemmer "Aufbewahren für alle Zeit!" Mit diesem Befehl wurden alle Aktendeckel gestempelt, in denen sich Material über "Staatsverbrechen" am russischen Volk befand. Dies ist die Geschichte eines Falls aus den Jahren 1945 bis 1947 und zugleich der Versuch einer Beichte. In schonungsloser Aufrichtigkeit schildert Lew Kopelew den Einmarsch der Roten Armee in Ostpreußen. Tief bestürzt berichtet er von Plünderungen, Vergewaltigungen und vom Morden in der eigenen Truppe - Ausschreitungen, die er zu verhindern versuchte. Am 5. April 1945 wird der Oberinstrukteur für die "Arbeit unter den feindlichen Truppen des Gegners und der Feindbevölkerung", Lew Kopelew, wegen "Propagierung des bürgerlichen Humanismus" und "Mitleid mit dem Feind" verhaftet und tritt den langen, schrecklichen Weg durch sowjetische Straflager und Gefängnisse an.



Übersetzt durch Heddy Pross-Weerth und Heinz D Mendel

672 Seiten

Paperback / softback / Paperback
11.5 x 18 cm

Deutsch

ISBN 978-3-88243-378-4
1. Auflage 02/2002

Vergriffen

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