Es gibt Vintage-Automobile, Vintage-Mode, Vintage-Weine und sogar Vintage-Prints. Zu Vintage zählen vor allem Gegenstände industrieller Produktionen seit den 1920er Jahren. Obwohl der Ausdruck »Vintage-Print« im Bereich der Fotografie erst spät und mit vielen Diskussionen im Rahmen eines expandierenden Fotokunstmarktes relevant wurde, gilt er als König der Abzüge. Für kenntnisreiche Sammler war er stets das Lieblingsobjekt. Heute erreichen die ersten Abzüge, die zum ungefähren Zeitpunkt der Aufnahme vom Fotografen selbst erstellt wurden, zum Teil unerschwingliche Preise. Aber was unterscheidet den einen Abzug vom anderen? Was macht den Vintage-Print so besonders? Gibt es objektive Unterschiede oder ist es eher die Empfindung des Fotografen oder des Connaisseurs, die zählt? Die fortschreitende Digitalisierung verbunden mit der schwindenden Herstellung von Schwarzweiß-Materialien hat die Entstehung von Vintage-Prints dezimiert und gleichzeitig ihre Beachtung und Wertschätzung gesteigert. Dieses Buch erklärt den Begriff im Kontext der Fotografie und seine nicht unkomplizierte Übertragung in den Druck. – Zu Wort kommen dazu vier unterschiedliche Spezialisten: Der Sammler Manfred Heiting, der Fotorestaurator Martin Jürgens, der Drucker und Verleger Gerhard Steidl und der Fotograf Timm Rautert.


Herausgegeben von Gerhard Steidl

100 Seiten

Leineneinband
23.8 x 31 cm

Deutsch

ISBN 978-3-95829-237-6
1. Auflage 06/2017

€ 48,00 inkl. MwSt.
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