Wo immer Klaus Staeck auf seinen vielen Reisen durch Deutschland hinkommt, nimmt er Sittenbilder auf. In Ost und West, vor und nach der Wende, hat er festgehalten, was dem flüchtigen Blick leicht entgeht, Bilder voll charmanter Tristesse und beredter Symbolik. Der Fotograf bewegt sich in keiner blühenden Landschaft, sondern im unwirtlichen öffentlichen Raum, in dem die Bewohner ihre Spuren hinterlassen haben. Menschen treten in Staecks Bildern selten auf; dafür gibt es oft etwas zu lesen: Schilder, Plakate, Graffiti, unfreiwillig komische Parolen, deren muntere Rhetorik nicht recht mit dem schäbigen Ambiente übereinstimmen will. So haben es sich die Deutschländer eingerichtet, ein vereintes Volk von gelegentlich recht befremdender Lebensart.


184 Seiten

Fester Einband / Leineneinband
24 x 31 cm

Deutsch

ISBN 978-3-86521-044-9
1. Auflage 09/2004

€ 24.00 inkl. MwSt.
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