Die russische Exklave Kaliningrad im Juni 1996 – das eingekesselte Königsberg im Januar/Februar 1945: Dazwischen liegen fast fünfzig Jahre Kommunismus, in denen Kaliningrad als militärisches Sperrgebiet völlig vom Westen isoliert war.
Mit den Königsberger Philosophen Immanuel Kant und Johann Georg Hamann im Gepäck, suchten Oskar Negt und Hans Werner Dannowski im Jahr 1996 nach Spuren ihrer Kindheit im ländlichen Ostpreußen, die 1945 abrupt beendet war. Sie haben den Verantwortlichen der Stadt und den jungen Kaliningradern viele Fragen gestellt: nach ihren Hoffnungen und Problemen, den Schwierigkeiten eines politischen und wirtschaftlichen Neuanfangs, nach der kulturellen Identität des russischen Kaliningrad und seiner Zukunft in einem vereinten Europa.

"Bei der Fülle von Eindrücken und dem ständigen Wechsel der Gesprächspartner waren Rituale wichtig: der abendliche Spaziergang um Schlossteich oder Dominsel und die den Tag abschließende Wodkarunde, bei der wir die Erlebnisse des Tages Revue passieren ließen und sie mit philosophischen, theologischen oder auch nur persönlichen Aperçus behängten. Aus all den Beobachtungen, Gesprächen und Gedankenexperimenten ist das vorliegende Büchlein entstanden" Oskar Negt und Hans Werner Dannowski


176 Seiten

Fester Einband / Leineneinband
14 x 21.3 cm

Deutsch

ISBN 978-3-86930-887-6
1. Auflage 09/2016

€ 16.80 inkl. MwSt.
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