Warum für die 35-Stunden-Woche streiken, wenn Wirtschaft und Politik längere und flexiblere Arbeitszeiten als Allheilmittel preisen? Wieso den Flächentarif verteidigen, wenn Einzellösungen gefragt sind? Wozu noch Gewerkschaften, wenn es immer weniger Arbeiter und Gewerkschafter gibt?nStatt gesellschaftliche Reformen mit voranzutreiben, gelten die Gewerkschaften selbst in den eigenen Reihen mehr und mehr als Reform- und Wachstumsbremse. Dabei könnten sie, wenn sie denn wollten, gerade in der jetzigen Krise, die einen Umbau der Arbeitswelt und der gesamten Gesellschaft erfordert, Impulse für neues solidarisches Handeln geben.nOskar Negt, der die Entwicklung der Gewerkschaften seit vielen Jahren kritisch begleitet, plädiert in seiner Streitschrift für eine grundlegend neue Zukunftsperspektive. Er fordert Organisationen, die nicht nur die Interessen der Arbeitsplatzbesitzer vertreten, sondern mit einem kulturellen und politischen Mandat die Lebensbedingungen aller Menschen unseres Gemeinwesens mitgestalten.n


176 Seiten

Fester Einband / Leineneinband
13.5 x 21.5 cm

Deutsch

ISBN 978-3-86521-053-1
1. Auflage 11/2004

Vergriffen

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